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Motivation

Die Implementierung von Rosenkönig erfolgte in drei Stufen:

  1. Basispiel (Logik, Grafik, Nutzerschnittstelle)
  2. Neuronale Netze
  3. Genetische Algorithmen

Nachdem die erste Stufe implementiert worden war, und das Spiel somit von menschlichen Spielern gespielt werden konnte, ging es darum, mit Hilfe Neuronaler Netze einen künstlichen Spieler zu erstellen. Ziel dieser Entwicklung war nicht, einen möglichst perfekt spielenden Spieler zu schaffen. Vielmehr ging es darum, einen Spieler zu erzeugen, der die Spielweise seines "Trainers" möglichst genau nachahmt. Es sollte also möglich sein, die Spielzüge eines menschlichen Spielers aufzuzeichnen und später das Neuronale Netz eines künstlichen Spielers damit zu trainieren.

Zu diesem Zweck musste entschieden werden, welche Teile einer konkreten Spielsituation für eine Spielentscheidung relevant sein könnten, wie diese für ein Neuronales Netz aufbereitet werden könnten und wie Eingabe bzw. Ausgabe des Netzes zu kodieren wären. Details dazu finden sich im Abschnitt Funktionsweise des Neurospielers.

Auf der Basis dieser Daten musste ein (möglichst lern- und abstraktionsfähiges) Neuronales Netz entworfen werden, das die Grundlage für die Implementierung eines künstlichen Spielers darstellt.