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Spielregel von Rosenkönig

Das Spiel versetzt uns zurück in die Vergangenheit, in der zwei englische Köngigshäuser um die Vorherrschaft kämpfen. Die beiden gegenerischen Parteien werden durch die Spielerfarben Rot und Weiß repräsentiert. Um zu gewinnen muss der Spieler versuchen, eine möglichst große zusammenhängende Fläche von Spielsteinen der eigenen Farbe zu legen.

Nachdem zu Beginn des Spieles jeder Spieler fünf verschiedene Richtungskarten erhalten hat, wird abwechselnd gezogen. Das Spielen einer Richtungskarte erfolgt - ausgehend von der Krone auf dem Spielfeld - so weit und in die Richtung, wie auf der Karte durch das abgebildete Schwert angegeben. Ein Spieler muss, wenn er an der Reihe ist, einen der folgenden Züge ausführen:

Neben den fünf Richtungskarten erhält jeder Spieler vier Ritterkarten. Diese können verwendet werden, um eine Richtungskarte selbst dann zu spielen, wenn das Zielfeld bereits durch einen gegnerischen Spielstein belegt ist. Jede der vier Ritterkarten darf nur einmal verwendet werden. Ein aktiver Spieler der bereits über fünf Richtungskarten verfügt und nur unter Zuhilfenahme einer Ritterkarte ziehen kann, ist gezwungen diesen Zug durchzuführen.

Sollte ein Spieler nicht in der Lage sein, eine Richtungskarte zu spielen und bereits fünf Richtungskarten besizten, so muss er aussetzen.

Zu Beginn des Spiels wird die Krone auf das mittlere Spielfeld gesetzt. Eine Richtungskarte kann nicht gespielt werden, wenn sie den Rand überschreiten würde. Endet der Spielzug auf einem Feld das bereits besetzt ist, so kann der Spielzug nicht durchgeführt werden, es sei denn, das Zielfeld ist durch einen gegnerischen Spielstein besetzt und eine Ritterkarte wird gespielt.

Das Spiel endet, wenn keiner der Spieler mehr eine seiner fünf Richtungskarten spielen kann, oder 52 Spielsteine auf das Feld gesetzt wurden.